Musiker:innen

Lidija Pavlovic

Klavier

Lidija Pavlovic

Lidija Pavlović wurde in Belgrad (Serbien) geboren und erhielt ihre ersten musikalischen Impulse von ihrer Mutter, der renommierten Pianistin und Klavierpädagogin Dragana Pavlović. Mit fünf Jahren begann sie ihren Klavierunterricht (Prof. Dragana Trajić) und debütierte bereits im Alter von neun Jahren als Solistin mit Orchester. Ihre Ausbildung absolvierte sie an der Musikhochschule Belgrad bei Prof. Ninoslav Živković sowie an der Hochschule für Musik Karlsruhe bei Prof. Michael Uhde und Prof. Markus Stange. Dort schloss sie sowohl das Masterstudium Klavier-Solo als auch die Solistenklasse für Klavierkammermusik mit Auszeichnung ab und legte einen besonderen Schwerpunkt auf das kammermusikalische Repertoire. Als vielseitige Pianistin widmet sich Lidija Pavlović intensiv der Kammermusik, insbesondere dem Repertoire des Klaviertrios. Sie ist Preisträgerin zahlreicher nationaler und internationaler Wettbewerbe, darunter der Kammermusikwettbewerb Illzach und der Freundeskreiswettbewerb der Hochschule für Musik Karlsruhe, sowie mehrfach ausgezeichnet bei internationalen Klavierwettbewerben in Italien und Serbien. Wichtige künstlerische Impulse erhielt sie in Meisterkursen u. a. bei renommierten Musikern und Ensembles wie dem Fauré-, Bartók- und Janáček-Quartett. Ihre Konzerttätigkeit führte sie zu internationalen Festivals wie BELEF, „Messiaen 100“, dem Festival brasilianischer Kammermusik in Karlsruhe sowie dem Internationalen Kammermusikfestival Wissembourg. Als gefragte Kammermusikerin konzertiert sie regelmäßig in verschiedenen Besetzungen und war Mitglied mehrerer Ensembles, darunter das Astris Trio, das Belgrad Trio, die Klavierduos Linat und Euterpe, das Quintecho Tango-Quintett sowie das Duo Eklektikos (Klavier/Violine). Rundfunk- und Fernsehaufnahmen (u. a. beim Bayerischen Rundfunk und SWR sowie bei serbischen Sendern) dokumentieren ihr künstlerisches Schaffen. Konzertreisen führten sie durch zahlreiche europäische Länder sowie nach Brasilien. Neben ihrer künstlerischen Tätigkeit ist sie auch pädagogisch aktiv. Sie unterrichtete an der Hochschule für Musik Karlsruhe sowie an der Musikhochschule Belgrad und wirkt regelmäßig als Korrepetitorin bei internationalen Kursen. Derzeit ist sie als Lehrkraft für Klavier, Kammermusik, Korrepetition und Musiktheorie an der Musikschule Ismaning sowie an der Städtischen Sing- und Musikschule München tätig.

Iason Keramidis

Violine

Iason Keramidis

Iason Keramidis wurde 1985 in Kavala (Griechenland) geboren. Mit 13 Jahren setzte er seine musikalische Ausbildung bei Prof. Stelios Kafantaris fort. Ab 2003 studierte er an der Musikhochschule Stuttgart bei Prof. Ingolf Turban und anschließend an der Musikhochschule Karlsruhe bei Prof. Ulf Hoelscher. Im Januar 2009 absolvierte er sein Studium (Diplom Künstlerische Ausbildung) mit Auszeichnung. Im gleichen Monat wurde Iason Keramidis in die Solistenklasse der Musikhochschule Karlsruhe aufgenommen. Im Jahr 2013 schloss er sein Kammermusikstudium bei Prof. Michael Uhde ab. Durch zahlreiche Konzerte in Ländern wie Deutschland, USA, China, Großbritannien, Slowakei, Frankreich, Belgien, Italien, Rumänien, Serbien, Russland, Österreich, Bulgarien, Tschechien, der Schweiz, Portugal und Brasilien ist er in den letzten Jahren zu einem international gefragten Künstler avanciert. Als Solist spielte er mit dem Sinfonieorchester Sofia, dem Staatlichen Sinfonieorchester Thessaloniki, der Baden‐Badener Philharmonie, dem Staatlichen Sinfonieorchester Athen, dem Sinfonieorchester Olomuc und der Deutschen Staatsphilharmonie. Seit 1998 wurde er mit zahlreichen Preisen und Auszeichnungen geehrt: dem 1. Preis beim Panhellenischen Wettbewerb in Athen, dem 1. Preis beim ART Wettbewerb für Geige in Thessaloniki, dem 1. Preis bei den Internationalen Musiktagen in Neustadt an der Weinstraße und dem 1. Preis beim Wettbewerb des Freundeskreises der HfM Karlsruhe mit dem Astris Trio. Seit 2013 ist er Mitglied der 1. Geigen bei den Münchner Philharmonikern, seit 2018 stellvertretender Konzertmeister.

Alexandre Vay

Violoncello

Alexandre Vay

Alexandre Vay ist seit 2012 stellvertretender Solocellist im Münchner Rundfunkorchester. Als Solist konzertierte er mit Orchestern wie dem Münchner Rundfunkorchester, der Philharmonie Baden-Baden, dem Orchestre symphonique du Mans, der Staatlichen Slowakischen Philharmonie Košice und dem Symphonieorchester San Pedro Sula.Engagements führten ihn zu renommierten Festivals wie den Kasseler Musiktagen, dem Kammermusikfestival Cervo und den „Nocturnes de la Cathédrale de Rouen“. Eine besondere künstlerische Zusammenarbeit verband ihn mit dem Choreographen Heinz Spörli bei der deutschen Erstaufführung des Balletts In den Winden im Nichts am Badischen Staatstheater Karlsruhe. Seine Ausbildung erhielt er am Conservatoire National Supérieur in Lyon bei Yvan Chiffoleau sowie an der Hochschule für Musik Karlsruhe bei Prof. Martin Ostertag, wo er die Solistenklasse abschloss. Künstlerische Impulse erhielt er unter anderem von János Starker, Anner Bylsma und Steven Isserlis und arbeitete mit Dirigenten wie Valery Gergiev, Semyon Bychkov und Kirill Petrenko zusammen. Als engagierter Kammermusiker spielt er regelmäßig mit renommierten Partnern und veröffentlichte Aufnahmen bei CPO und Alpha Classics; seine Konzerte werden regelmäßig vom BR, SWR und France Musique ausgestrahlt. Seit 2009 ist er künstlerischer Leiter der Kammermusikakademie in Trouville-sur-Mer und gibt international Meisterkurse. Er spielt ein Cello von Francesco Ruggieri (1690), „ex Gendron“.